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Neue Regeln für die In-vitro-Fertilisation

Neue Regeln für die In-vitro-Fertilisation


Die Behörde für menschliche Befruchtung und menschliche Embryologie (HFEA) im Vereinigten Königreich hat nach Angaben von The Guardian neue Vorschläge zur In-vitro-Befruchtung (IVF) unterbreitet. Fachleute glauben, dass Frauen bis zu 35 Jahren, die diese Methode anwenden, mit einem einzigen Embryo befruchtet werden sollten, jene bis zu 40 Jahren mit zwei Embryonen und jene bis zu 40 Jahren mit drei Embryonen. Diese Maßnahme zielt darauf ab, das Risiko von Mehrlingsgeburten zu verringern, das nach einer In-vitro-Fertilisation auftreten kann.
Die Daten der HFEA zeigen, dass im Jahr 2003 126 durch In-vitro-Fertilisation geborene Kinder starben, weil Zwillinge oder Drillinge nach der Geburt geboren wurden.

Die Idee wird auch durch einen Bericht vom "King's College London" gestützt, der vorschlägt, dass die Situation geändert werden muss, da IVF-Kinder auch die Chance haben sollten, gesund und unter normalem Gewicht geboren zu werden.
(Mihaela Naftanaila)
Quelle: Das Ereignis des Tages
10. April 2007