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Dosierung von Antikörpern beim Fötus

Dosierung von Antikörpern beim Fötus

Frage:

- Ich habe einen negativen Rh-Wert und bin in 8 Wochen schwanger. Nach 4 Wochen nahm ich die Antikörperdosierung vor und das Ergebnis war 1 / 32-64. Ich habe noch ein 1-jähriges Mädchen, bei dessen Geburt ein Kaiserschnitt erforderlich war (in Woche 36), da ich bereits den Titel 1 / 128-256 und dann eine Exanginotransfusion erreicht hatte. Gibt es eine Chance, dass ich bei dieser zweiten Aufgabe von Anfang an keine Probleme mehr habe? Unter welchen bedingungen

Antwort:


Der prädiktive Wert des Antikörpertiters für die Beeinträchtigung des Fötus ist nur bei der ersten isoimmunisierten Schwangerschaft höher und bei nachfolgenden Schwangerschaften viel niedriger, da ein erhöhter Titer (bestimmt durch vorherige Isoimmunisierung) mit einem negativen Rh-Fötus koexistieren kann.
Im Allgemeinen bedeutet ein Titer von 1/64 oder mehr, dass bei der ersten Schwangerschaft mit Isoimmunisierung eine schwerwiegende Beeinträchtigung des Fetus und der Abbruch der Schwangerschaft erforderlich sind. In Ihrer Situation wird jedoch der relativ kleine zeitliche Abstand zwischen den beiden Aufgaben berücksichtigt.
Die Verfolgung der Entwicklung des Fötus ist für die Aufklärung der momentanen Situation und der anschließenden Schwangerschaft von entscheidender Bedeutung.
Wenn Sie beschließen, die Schwangerschaft beizubehalten (die Entscheidung kann am besten Ihr Geburtsarzt treffen), gibt es mehrere Möglichkeiten, den Zustand des Fötus zu überwachen:

  • Die Ultraschalluntersuchung (nicht-invasives Verfahren) lokalisiert die Plazenta und bestimmt die Größe des Fötus, um dessen Wachstum und intrauterine Entwicklung dynamisch zu überwachen. Ultraschall kann auch eine fetale hämolytische Erkrankung diagnostizieren (eine rasche Zunahme der Plazentadicke oder eine Dicke von 5 cm in der 30. Schwangerschaftswoche sind negative Vorhersageanzeichen; Aszites und Splenomegalie verursachen eine Zunahme des fetalen Abdomenvolumens; Anzeichen eines generalisierten Ödems) des Fötus);
  • Die Amniozentese ist eine obligatorische Untersuchung bei der Nachuntersuchung einer Rh-Iso-Immunisierungsschwangerschaft (anfänglich nach 22-24 Wochen durchgeführt).
  • amniografia;
  • Die Plazentabiopsie (transabdominal oder transvaginal durchgeführt) zeigt ein Ödem der Zotten, das in der Praxis nur wenig angewendet wird.
    Dr. Ciprian Pop-Began
    - Geburtshilfe und Gynäkologie - Klinische Klinik für Geburtshilfe und Gynäkologie Prof. Dr. Panait Sarbu

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