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Medikamente gegen Erkältungen und Babys

Medikamente gegen Erkältungen und Babys


Laut HealthDay News hat die Federal Food and Drug Administration (FDA) erklärt, dass Kindern unter 2 Jahren keine Erkältungs- und Hustenmittel verabreicht werden dürfen.

Obwohl dieses Thema in den letzten Monaten viel diskutiert wurde, möchte die FDA vor Nebenwirkungen warnen und empfiehlt, diese Medikamente nicht an Kinder unter 2 Jahren zu verabreichen.
Im November letzten Jahres berichtete die FDA in zahlreichen Umfragen, dass immer noch eine große Anzahl von Menschen diese Medikamente an Kinder verabreichte, ohne den Rat eines Kinderarztes oder Spezialisten einzuholen.
Eine Analyse der zwischen 1969 und September 2006 gesammelten Daten ergab 54 Todesfälle bei Kindern im Zusammenhang mit abschwellenden Arzneimitteln, die die Komponenten Pseudoephedrin, Phenylephrin oder Eferin enthielten.
Der Bericht enthielt Informationen zu 69 Todesfällen bei Kindern im Zusammenhang mit Diphenhydramin, Brompheniramin oder Chlorpheniramin enthaltenden Antihistaminika. Die meisten Todesfälle wurden bei Kindern bis zu 2 Jahren registriert.
Für Kinder im Alter von 2 bis 11 Jahren liegen der FDA noch keine Empfehlungen zur Verabreichung von Arzneimitteln vor, sie legt jedoch eine Reihe von Spezifikationen für Eltern fest:

  • Es ist immer zu beachten, dass diese Arzneimittel nicht die Erkältung heilen, die Krankheit nicht verkürzen, sondern nur die Symptome des Kindes lindern sollen.
  • Wenn diese Medikamente jedoch verabreicht werden, sollten die Eltern die Wirkstoffe und die Symptome, die jeder Inhaltsstoff behandeln sollte, sorgfältig untersuchen.
  • Besondere Vorsicht ist geboten, wenn dem Kind mehr als ein Erkältungsmedikament verabreicht wird. Es ist zu beachten, dass die meisten Erkältungsmedikamente aus mehreren Medikamenten bestehen. Wenn also zwei Arzneimittel mit denselben Inhaltsstoffen gleichzeitig angewendet werden, kann dies das Kind schädigen.
  • Als Maß- und Verabreichungseinheit sollten nur die mit dem Arzneimittel gelieferten Instrumente verwendet werden.
  • Sie sollten Ihren Kinderarzt anrufen, der einen korrekten Behandlungsplan für die Verabreichung dieser Medikamente erstellen kann.
    Gabriela Hotareanu
    Editor
    18. Januar 2008