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Plötzliches Todessyndrom bei Säuglingen, installiert während der Schwangerschaft

Plötzliches Todessyndrom bei Säuglingen, installiert während der Schwangerschaft



Das plötzliche Kindstod-Syndrom ist keine Krankheit, sondern eine Diagnose, die gestellt wird, wenn ein scheinbar gesundes Baby ohne Vorwarnung stirbt.
Eine neue Studie beleuchtet die Beziehung zwischen Frauen, die während der Schwangerschaft rauchen Last oder die Zigarettenrauch ausgesetzt sind und ein erhöhtes Risiko haben, ihr Baby mit einem plötzlichen Kindstod zu infizieren.
Forscher der McMaster University haben einen Mechanismus entdeckt, der erklärt, warum die Fähigkeit eines Babys, auf Sauerstoffmangel nach der Geburt zu reagieren, durch Nikotinexposition während der Schwangerschaft selbst bei moderaten Dosen dramatisch beeinträchtigt wird.
Obwohl eine Zigarette mehrere Bestandteile enthält, konnten Wissenschaftler einen direkten und einflussreichen Zusammenhang zwischen der Fähigkeit der Zellen feststellen, Sauerstoffmangel, also Nikotin, zu erkennen und darauf zu reagieren.
Während der Geburt ist das Baby einem niedrigen Sauerstoffgehalt ausgesetzt. Normalerweise sendet sein Körper ein Signal an die Nebenniere, das die Ausschüttung von Katecholaminen, einschließlich Adrenalin, aktiviert.
Diese Katecholamine sind diejenigen, die der Lunge des Babys signalisieren, das Fruchtwasser wieder aufzunehmen und den "ersten Atemzug" zu machen, damit das Herz effizient schlagen kann.
Auch einige Monate nach der Geburt fungiert die Nebenniere als Sauerstoffsensor und hilft dem Baby, sich bei Erstickung oder Atemnot (schweres Atmen) zu erholen. Die Fähigkeit, zu solchen Zeiten Katecholamine freizusetzen, wird jedoch durch Nikotinexposition irreversibel blockiert.
Einer der Forscher sagt, dass bei der Geburt die Kontrolle der Nebennieren nicht aktiv ist, weshalb der Körper des Babys die Probleme erkennen kann, die sich in Bezug auf den Sauerstoffgehalt ergeben, der nur durch Katecholamine (Hormone) benötigt wird. Nikotin verursacht einen vorzeitigen Verlust dieser Mechanismen, die normalerweise viel später verschwinden, nachdem das Nervensystem vollständig entwickelt ist. So wird ein Baby anfälliger für SIDS (plötzliches Kindstod-Syndrom).
Laura Moise
Editor
3. Januar 2008