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Babys, die Chemikalien in Pflegeprodukten ausgesetzt sind

Babys, die Chemikalien in Pflegeprodukten ausgesetzt sind


Eine kürzlich durchgeführte Studie zeigt, dass Babys in Pflegeprodukten Chemikalien ausgesetzt sind, die zu reproduktiven Gesundheitsproblemen führen können.

Die in Babypflegeprodukten enthaltenen Chemikalien, Phthalate genannt, sind in vielen gängigen Produkten enthalten, einschließlich Kosmetika und Spielzeug. Sie werden zur Stabilisierung der Aromen und zur Flexibilisierung von Kunststoffprodukten verwendet.
In dieser Studie wurden Chemikalien im Urin von Babys gefunden, die mit Shampoo, Puder oder Lotionen für die Babypflege gewaschen wurden.
Tierversuche legen nahe, dass Phthalate bei Mädchen und Jungen in der Pubertät zu Fortpflanzungsstörungen führen können.
Leider fehlt eine gründliche Untersuchung der Auswirkungen von Phthalaten auf den Menschen. Diese Studie liefert keine eindeutigen Beweise dafür, dass Phthalate im Urin von Säuglingen schädlich sind.
Fachärzte warnen jedoch davor, dass diese Produkte in Kosmetika für die Babypflege enthalten sein und die Gesundheit des Babys beeinträchtigen können.
Eine kürzlich veröffentlichte Studie wurde an 163 Babys im Alter zwischen 2 und 28 Monaten durchgeführt. Die Forscher maßen den Phthalatspiegel im Urin des Babys und befragten Mütter über Babypflegeprodukte, die in den letzten 24 Stunden verwendet wurden (Lotionen, Cremes, Puder und Servietten).
Alle von Säuglingen entnommenen Urinproben wiesen mindestens eine phthalatähnliche Chemikalie auf. Die höchsten Mengen an Phthalaten wurden in Shampoos, Lotionen und Pulvern bei Säuglingen bis zu 8 Monaten registriert.
Gabriela Hotareanu
Editor
05. Februar 2008